Dienstag, 19. Juli 2016

Haare | Directions Plum.


Nachdem mein erster Versuch mit Directions so gut geklappt hat, habe ich mich mal an eine etwas krassere Farbe rangetraut. Da ich mich langsam von Rot zu Blau zu Grün durchhangeln möchte, habe ich mich als nächstes für Plum entschieden. Dabei handelt es sich um ein sehr dunkles Lila, das - wie ihr auf dem Bild erkennen könnt - fast schwarz ist. Dementsprechend stark habe ich dann auch gemixt!


Ich habe etwa zwei Löffel Plum und zirka genauso viel Spülung von Balea zusammengemischt. Ehrlich gesagt hätte ich das Ganze aber noch deutlich mehr verdünnen können, Plum deckt nämlich echt gut! Mein Freund war wieder so lieb, mir die Pampe in die Haare zu schmieren, danke! Die Farbe habe ich dann über Nacht einwirken lassen und am nächsten Morgen mit lauwarmen Wasser und ohne Shampoo kurz ausgewaschen. Fürs Föhnen habe ich ebenfalls Handschuhe getragen, besser ist es.


Auf dem oberen Bild seht ihr meine Haare direkt nach dem Tönen, wie ich es euch auch schon auf Instagram gezeigt habe. Das Ergebnis war tatsächlich nicht fleckig und ich bin immer noch in diese dunkle Farbe verliebt. Man sieht allerdings schon deutlich den Blauanteil, der einem später Ärger machen könnte.


Nach dem ersten Waschen war die Farbe aus meinen Ansätzen bereits wieder raus, da die Haare dort eben unbehandelt und "gesund" sind. Was schon auffällt, ist dass meine Haarfarbe "drunter", das jahrelang (Drogerie-)getönte Rot, auf allen Fotos durchscheint und die tatsächliche Farbe praktisch nicht fotografierbar ist. Das finde ich aber nicht weiter schlimm, der Effekt tritt in natura ja nicht auf. Außerdem möchte ich nicht blondieren, und solange alles auf diesem Rot hält, ist mir das relativ egal.


Nach dem zweiten Waschen könnt ihr schon sehen, was ich mit dem blauen Ärger gemeint habe. Blaue Anteile in Directions werden nämlich irgendwann grün, was ich vorher bereits wusste. Mich stört das nicht, letztendlich möchte ich ja am liebsten sofort komplett grüne Haare haben. Einige stört das aber, was ich auch nachvollziehen kann.


Nach der dritten Haarwäsche habe ich es endlich mal wieder geschafft, ein farbgetreues Foto zu machen. Die Haare sehen im Schatten oder in dunklerem Licht tatsächlich fast schwarz aus, der süßeste Kommentar dazu war wohl ein Vergleich mit Schneewittchen. Irgendwann hole ich mir mal Ebony, darauf könnt ihr einen lassen! :D Auf dem Bild erkennt ihr auch die grünen Spitzen ganz gut, der Rest der Haare hat aber (leider) keine Anzeichen gemacht, sich meinen Spitzen farblich anzuschließen.


Nach dem vierten Waschen waren meine Haare immernoch dunkel, aber wieder sehr rötlich und das nicht nur auf Fotos. Mit dem Waschen würden sie jetzt wohl immer heller werden, bis wir wieder bei Rot angekommen sind. Da ich ab dieser Woche, sobald die letzte Klausur geschrieben ist, aber arbeiten gehe und dann lieber nur eine Haarfarbe statt drei (Rotlilagemisch, Grün und Naturrotblond) auf dem Kopf haben möchte, habe ich mich jetzt fürs Nachtönen entschieden. Vier Mal waschen hört sich jetzt sehr wenig an, tatsächlich habe ich die Farbe aber etwa einen Monat lang getragen. Ich wasche meine Haare nur einmal die Woche, das reicht bei mir aber auch.


Für den Prozess von dunkel auf hell habe ich tatsächlich auch schon einen Plan, ebenso wie die nächste Farbe schon feststeht. Ich hoffe, das Ganze für euch dann wieder dokumentieren zu können und natürlich hoffe ich auch, dass euch diese Directions-Sache noch interessiert! Mir machen die Farbexperimente jedenfalls sehr viel Spaß.
Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, dann schreibt mir die doch mal in die Kommentare, nach den Klausuren wird das mit dem Antworten dann auch wieder was! :D
xoxo, Sophe.

1 Kommentar:

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